FLOSSENLOS – Ein Schauspiel vom Dasein und Sattwerden

Ein Szenario über die Zukunft unserer Ernährung
Hierüber setzt sich das Theaterstück „Flossenlos“ von Maria Maier mit dem Verhältnis von Gesellschaft, Individuum und Natur auseinander.
Areta und Gerold haben sich dem Ziel verschrieben, die Ozeane zu retten und die Menschheit mit clean fish zu versorgen. In ihrem Labor züchten sie Fischzellen in der Petrischale und wollen nun mit ihrem Produkt den Markt erobern. Während ihre einzige Mitarbeiterin Lavina mit aller Kraft selbst ein Fisch werden will, trimmt sich deren Nachbar Hektor auf ein Leben als jagender Selbstversorger …
Jede*r ringt für sich um den richtigen Weg – und durchkreuzt damit unvermeidbar die Sehnsucht und Überzeugung der anderen.
Kaum ein Thema kann die Kontroversen innerhalb des demokratischen Wertesystems deutlicher aufzeigen als die Frage, wie wir uns ernähren – besonders wenn es um den Konsum von Fleisch und Fisch geht.
Inspiriert von realen Unternehmen wie dem Start-Up „Bluu Seafood“, das 2025 Fischstäbchen „aus dem Labor” auf den europäischen Markt bringen will, verhandelt FLOSSENLOS die Frage, wie unsere Ernährung mit unserer individuellen und gesellschaftlichen Identität zusammenhängt.
Mit den Mitteln des Absurden und der Groteske schafft der Theaterabend einen offenen Raum für Fragen, Gedanken und Diskussionen über das Verhältnis einer Gesellschaft zu den Grundlagen ihrer Existenz.
| Reservierung und Kartenvorverkauf Stoll VITA Stiftung Telefon 07751 84-220 info@stollvitastiftung.de | Samstag, 30. November 2024, 20 Uhr Veranstaltungszentrum im Emma-Stoll-Weg 2, Waldshut Eingang gegenüber Kaufland Eintritt 15 €, ermäßigt 10 € |